Sie sind hier: Home
Deutsch
Nederlands
Donnerstag, 02. September 2010

letzte Nachrichten

08.08.10 10:00

Hochzeit an außergewöhnlichen Orten

Hochzeit an außergewöhnlichen Orten

Hochzeit an außergewöhnlichen Orten

Dreislar: Viruserkrankung:  …. noch keine Therapie möglich.

Es ist wie ein Angriff aus dem Hinterhalt. Die emotionale Herzattacke lässt den Atem aussetzen, feuchte Hände und ein knallrotes Gesicht sind weitere Anzeichen.

Objektive Einschätzungen werden unmöglich, die Augen der Betroffenen befällt ein verklärter Ausdruck. Seh- und Urteilsvermögen lassen nach und in der Magengegend hat man das Gefühl, 1000 Schmetterlinge seien in ständiger Bewegung.

Diese Symptome sind der untrügliche Beweis: Der Virus hat zugeschlagen!

Seit vielen tausend Jahren hat er die Menschheit befallen, fast jeder von uns ist einmal im Leben betroffen, einige sogar mehrmals. Und das Schlimme an der Sache: es gibt bis heute =gottlob= kein wirksames Gegenmittel. Die einzige Möglichkeit, die Symptome zu lindern, bietet ein altes Hausrezept: Heiraten …... und das an einem außergewöhnlichen Ort mit außergewöhnlichem Ambiente.     

Jennifer Born und Daniel Staudt aus Hösbach bei Aschaffenburg, beide schon seit längerer Zeit von diesem Virus befallen, recherchierten im Internet und sind jetzt sicher, den richtigen Ort für die Linderung ihrer Symptome gefunden zu haben.

Das Schwerspatmuseum in Dreislar.

Unter fachkundiger Betreuung der Standesbeamtin Annegret Hunold wurde am 06. August 2010 an der alten Schmiede im Schwerspatmuseum der Bund fürs Leben geschlossen.

Bei gedämpftem Licht und leiser Musik spiegelte sich das Licht der Kerzen in den Augen des frisch vermählten Paares, so dass sie mit den funkelnden Schwerspatkristallen um die Wette strahlten.

Die kirchliche Trauung fand im Anschluss in der Andreaskapelle in Medebach statt.

Beide sind sich sicher:

Das Schwerspatmuseum sollte in Zukunft allen Paaren, die diesen Virus in sich tragen, auf Krankenschein und bei voller Übernahme der Kosten, zur Linderung ihres Leidens von den niedergelassenen Hausärzten verschrieben werden.